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Positive Ergebnisse bei Telemedizin-Pilotprojekt
Welche Ärzte nutzen das Internet?
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Netzwerk für Teleradiologie an der Berliner Charité geplant
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Dreidimensionale Röntgenbilder während der Operation
Krankengeschichte auf der Chipkarte verstößt gegen Grundrecht
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Abrechnungsbearbeitung online - riesiges Potential mit alten Problemen

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Volle Wartezimmer im Internet:
Wer sucht eigentlich Rat beim Cyber-Doc?

»81 Prozent der User in den Ge- sundheitsportalen sind chronisch Kranke«












»... dass bereits jeder 4. Patient keine ambulante Behandlung ... bekomme«







»... Etwa die Hälfte der Erkrankten sind Kinder«
 

Die Nutzung von Gesundheitsinformationen im Internet steigt stark, ohne dass sich bereits feste Strukturen herausgebildet hätten.

Die wichtigsten Fakten aus aktuellen Studien zum Thema:

  • Zwei Drittel aller Ärzte in den USA geben an, dass Patienten sich vor dem Besuch in der Praxis im Internet informiert hätten.

  • 50% aller Amerikaner mit Internetzugang wählen wenigsten einmal im Monat Seiten mit Gesundheitsinformationen an, so eine neue Studie des "Pes Internet and American Life Project"

  • Bei immerhin 40% der Surfer beeinflussen die Informationen die Entscheidung zum Arzt zu gehen

  • Feste Nutzungstrukturen oder besonders beliebte Sites haben sich noch nicht herausgebildet

  • 60% der Surfer kommen über Suchanfragen zu den Seiten.

Zahlen aus Deutschland:

81 Prozent der im Netz Ratsuchenden in Deutschland leiden an chronischen Erkrankungen. Das fand die Heidelberger Forschungsgruppe für Cybermedizin heraus. http://www.zeit.de/2000/47/Wissen/200047_cm-gesundheitspo.html

Eine Langzeitstudie der Universität Bremen und der Gmünder Ersatzkasse (GEK) kritisiert, dass bereits jeder 4. Patient in Deutschland keine ambulante Behandlung oder entsprechende Heilmittel bekomme. GEK-Sprecher Roland Stahl befürchtet aufgrund dieser Situation, dass die Selbstmedikation zunehme und für die Patienten die Gefahr von Gesundheitsschäden steige.
http://www.gek.de/default.htm

Von vier Millionen Asthmakranken in Deutschland weiß nur jeder Zweite, wie er mit seinem Leiden umgehen muss, ist im „Ärztemagazin für Neue Medien und Online-Kommunikation“ zu lesen. Etwa die Hälfte der Erkrankten sind Kinder. Hilfe für die jungen Patienten gibt es jetzt im Internet: Diejenigen, die bereits eine Asthmatraining gemacht haben, können sich nachschulen lassen unter der Adresse:
http://www.forum-telemedizin.de

http://www.md-verlag.de/med/med_01.html

Kurzübersicht: Deutsche Gesundheitsportale und was sie bieten

Große Nachfrage, aber noch keine Modelle, die zum einen Seriösität, zum anderen klare Wege zu Refinanzierung aufzeigen. So läßt sich grob die aktuelle Situation bei Patienten-orientierten Gesundheitsportalen beschreiben. Von der kostenlosen, werbefinanzierten Information bis hin zur kostenflichtigen Beratung via E-Mail reicht die Palette der Angebote.

Check:
Gesundheitscout24
Yavivo
Netdoktor
DrHealthy
DocMorris
Almeda
Lifeline

Übersicht: Links zu amerikanischen Gesundheitsportalen

Besonders zu empfehlende Sites, Liste von Dr. Warner V. Slack, Professor für Medizin und Psychiatrie in Harvard:
ww.cdc.gov
(Federal Centers for Disease Control and Prevention)

www.healthfinder.gov
(Department of Health and Human Services)

www.nlm.nih.gov
(National Library of Medizine)

Quelle: http://www.nytimes.com/2000/12/19/science/19PEWE.html

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STUDIEN UND TRENTS: KURZ ZUSAMMENGEFASST
Studien und Trends: Kurz zusammengefasst
Selbsthilfeorganisationen liegen beim Thema Datensicherheit vorn
  

Mit dem Thema Sicherheit wird sehr lax umgegangen:
08.01.2001 (Mummert & Partner)

Nur jeder fünfundzwanzigste Gesundheitsdienst, vier Prozent, erläutert den Internetnutzern, was nötig ist, um eine eine vertrauliche und sichere Datenübermittlung zu erzielen. Keines der Online-Angebote von Krankenhäusern und staatlichen Stellen informiert den Internetnutzer über eventuelle Vorkehrungen. Die gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen schnitten bei dem Thema Datensicherheit deutlich besser ab. Die beste Informationsarbeit leisten aber Selbsthilfeorganisationen. Durchschnittlich weisen sie zu sieben Prozent auf Sicherheitsmaßnahmen hin.

Die Unternehmensberatung Mummert & Partner untersuchte 235 deutschsprachige Gesundheitsportale für Laien im Internet, die Hilfe bei chronischen Krankheiten wie etwa Asthma, Diabetes oder Brustkrebs anbieten. Darunter waren Internetseiten von Ärzteorganisationen, Krankenhäusern, Krankenversicherungen, staatlichen Stellen, Selbsthilfegruppen sowie kommerziellen Gesundheitsanbietern und Pharmaunternehmen.

„Sehr großen Handlungsbedarf gibt es für alle Anbietergruppen in der Sicherstellung der medizinischen Qualität der Angebote, die bei den einzelnen Anbietern stark differiert, sowie beim Datenschutz. Für alle Gesundheitsdienstleister ist die Verpflichtung auf allgemein anerkannte Qualitätsstandards und mehr Transparenz in Form von Gütesiegeln zu fordern“, schreiben die Berater in ihrer Studie.
http://www.mummert.de


Positive Ergebnisse bei Telemedizin-Pilotprojekt
08.01.2001

Telemedizin kann die Gesundheitsversorgung bei chronischen Erkrankungen wesentlich verbessern, langfristig Kosten sparen und muss nicht kompliziert sein.


Belegt wird diese Vision jetzt durch die Ergebnisse des Teddi-Projekts (Teddi ist die Abkürzung für „Telemedizinische Beratung und Schulung für Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus“), die selbst Skeptiker überzeugt haben.

Im vergangenen Jahr startete das Teddi-Projekt mit 150 jungen Typ-1-Diabetikern aus Rheinland-Pfalz. Träger des Projekts sind die AOK Rheinland-Pfalz, das Land Rheinland-Pfalz, die deutsche Diabetis-Stiftung und das Unternehmen Roche Diagnostics.

Die am Teddi-Projekt beteiligten Patienten messen regelmäßig mit einem bereits patentierten Glukometer namens Accu-Check ihren Blutzucker. Diese (und potentiell weitere) Daten werden per Knopfdruck an einen Zentral-Computer am Klinikum München-Bogenhausen geschickt. Ein spezielles Modem hat das Unternehmen Roche Diagnostics für das Projekt zur Verfügung gestellt.

In der Klinik werten Diabetes-Spezialisten die Daten aus. Zum Projekt gehören auch regelmäßige telefonische Beratungsgespräche zwischen Patienten und Diabetis-Spezialisten der Klinik über eine Dauer von drei bis fünf Monaten.


Ergebnisse der Zwischenauswertung:

  • waren früher wegen Komplikationen mehr als 4,1 stationäre Aufnahmen pro Patient und Jahr notwendig, sind es nach der Beratungsphase nur noch 1,4.

  • eine durchschnittliche Verbesserung des HbA1c von 7,8 auf 7,1 erreicht;

  • Hypoglykämien wurden von im Mittel fünf pro Monat auf drei reduziert und

"Die Ergebnisse sind wirklich phänomenal", so Dr. Rolf Renner, Diabetologe am Städtischen Krankenhaus München-Bogenhausen.

Die Ergebnisse eröffnen neue Perspektiven für die 20 bis 30 000 Typ-1-Diabetiker unter 14 Jahren in Deutschland. Denn trotz der in diesem Alter schwer kontrollierbaren Blutzuckerwerte können die Patienten nur selten den Rat oft weit entfernter Spezialisten einholen. Auch eine kindgerechte Beratung und Diabetes-Therapien, die auf dem neuesten Stand der Forschung sind, lassen sich so gezielter einsetzen.

Nach der endgültigen Auswertung der Ergebnisse ist eine Erweiterung des Projekts geplant. Das von Roche Diagnistics hergestellte und über Apotheken vertriebene Spezial-Modem Acculink wird einen Endverbraucher-Preis von 180 bis 200 DM haben.


Originalquelle:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2000/12/22/232a0203.asp?cat=/news
Mehr Informationen:
Kontakt bei Roche Diagnostics für Details zum Modem Acculink:
Herr Josef Schuppe,
Telefon (0621) 7 59 47 32
e-mail:
josef.schuppe@roche.com

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UNTERNEHMEN UND MÄRKTE
Unternehmen und Märkte
USA: Abrechnungsbearbeitung online – riesiges Potential, alte Problemen
  

Im amerikanischen Gesundheitswesen läuft mit großen Anstrengungen die Implementierung elektronischer Abrechnungs-Systeme. Hintergrund: Die Deadline zur Einhaltung des 1996 verabschiedeten HIPAA Gesetztes (Health Insurance Portability and Accountability Act), die diese Implementierung fordert, rückt näher.

Nach Schätzungen der Unternehmensberatung PriceWaterhouseCoopers werden jährlich fünf Milliarden Abrechnungen in den USA bearbeitet. Die Verarbeitungskosten pro Abrechnung liegen zwischen 7 und 12 US-Dollar (American Medical Association) liegen. Die herkömmliche Abrechnungsmethode beschert dennoch eine enorme Fehlerrate:

  • 33% der Abrechnungen sind fehlerhaft

  • 50% der abgewiesenen Abrechnungen werden nicht wieder nachgereicht

Die Implementierung elektronischer Abrechnungs-Systeme, so schätzt die US Health Care Financing Administration, wird die Fehlerrate erheblich senken und 26 Mrd. US-Dollar an Einsparungen bringen. Doch die Umsetzung birgt auch komplexe Probleme in sich. Obwohl die Erfahrungen mit Online-Abrechnungen in den USA durchweg positiv sind, hängen die Bemühungen der beteiligten Parteien, das HIPAA-Gesetz zu erfüllen, zurück.


“Prozentsatz der Gesundheitsfürsorge-Unternehmen,
die Abrechnungen elektronisch verarbeiten, 2000“

  • Pharma-Industrie: 90%

  • Krankenhäuser: 60%

  • Niedergelassene Ärzte: 20%

Quelle: PwC/eMarketer http://www.emarketer.com/analysis/ebusiness/20001228_ehealth.html

   
 
LEISTUNGSERBRINGE: ARZT, KRANKENHAUS UND APOTHEKEN
Leistungserbringer: Arzt, Krankenhaus und Apotheke
Krankenhäuser Deutschland: Moderater Anstieg, starke Umstrukturierung

  

Die Krankenhauslandschaft in Deutschland muss sich somit auf eine zunächst eher moderate Steigerung des Gesamtbedarfs, zugleich aber auch auf einen erheblichen Strukturwandel einstellen. Bis zum Jahr 2010, so eine Prognose der Universität Ulm, wird der Bedarf an Krankenhäusern um 12% und bis 2020 nochmals um weitere 10% ansteigen.

Allerdings wird sich die Patientenklientel deutlich verändern: Schwangerschaft, Entbindung und perinatale Erkrankungen werden bis 2020 über 20% weniger Menschen ins Krankenhaus bringen.

Krankheiten des Kreislaufsystems sollen dagegen fast 44% mehr Betroffene ein Bett in einer Klinik belegen lassen. Die über 75jährigen lassen in Zukunft den klinischen Versorgungsbedarf beim Oberschenkelhalsbruch um 63%, bei Diabetes um 69%, bei organischen Psychosen um 74% sowie bei Schlaganfall und Herzinsuffizienz um je 77% ansteigen.
http://www.healthnet-services.de/?MenuNodeID=66F8E8DE-2C98-11D4-B39A0050DAE34FDB&gbAction=gbContentFullDisplay&ObjectID=B6482AD0-B637-11D4-B790005004BE2304


Aus für staatliche Krankenhäuser?

Ein anderes Bild von der zu erwartenden Situation zeichnet die Unternehmensberatung Arthur Andersen. Bereits 1999 hat sie eine Studie veröffentlicht, in der bis zum Jahre 2015 die Schließung jedes zweiten staatlichen Krankenhauses vorhergesagt wird. Die Bettenzahl werde von 540 000 auf 340 000 sinken, der Staat sich aufgrund der leeren Kassen immer mehr aus diesem Sektor herausziehen. Gleichzeitig soll sich die Zahl der privaten Klinken von etwa 300 auf 600 verdoppeln.





http://www.arthurandersen.com/resource2.nsf/PDFs/AA_Krkhs_Flyer_
10_11%20GERMANY/$File/AA_Krkhs_Flyer_10_11.pdf?OpenElement

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Leistungserbringer: Arzt, Krankenhaus und Apotheke
Abrechnungen mit der elektronischen Post
  

Der Verband der Privatärztlichen Verrechnungsstellen PVS will seine 30000 Mitglieder verstärkt dazu bringen, ihre Abrechnungsdaten online zu übermitteln. Bisher machen nur 500 Ärzte in der Praxis der elektronischen Post Gebrauch, teilte Uwe Meyer vom Verband in einer Pressekonferenz mit.
Die Übermittlung laufe problemlos.
http://www.aerztezeitung.de/docs/2000/11/23/2m
0405.asp?cat=/medizin/medica_aktuell/donnerstag



Welche Ärzte nutzen das Internet?

Zahlen aus Großbritannien Interessante Ergebnisse bringt eine Studie der Londoner
„Royal Society of Medicine“ bezüglich der Internetnutzung bei britischen Medizinern ans Tageslicht.

Internetnutzung bei Ärzten, nach Fachrichtung

  • Pathologen 97%

  • Allgemein 82%

  • Gynäkologen 63%

Internetnutzung bei Ärzten, nach Land

  • USA 93%

  • Großbritannien 83%

Überraschung:
Die große Mehrheit der Mediziner mit WAP-Mobiltelefonen sind über 50. Keiner der befragten Mediziner unter 30 besaß zur Zeit der Daten-Erhebung ein WAP-fähiges Mobiltelefon. 76% der Mediziner wollen sich online fortbilden, auch ohne Leistungsnachweis.


Netzwerk für Teleradiologie an der Berliner Charité geplant

Das telepathologische Konsultationszentrum ist bereits erfolgreich Praxis an der Berliner Charité. Die Anfragen kommen nicht nur aus Deutschland, sondern aus unterversorgten Regionen, aus Kirgisien, Shanghai und Afrika. Die Berliner nutzen für diese telemedizinische Befundungsmöglichkeit die Plattform MedStage der Siemens AG. Nun soll nun ein Netzwerk für Teleradiologie folgen. Das Angebot soll sich vor allem an Kliniken richten, die nicht über das nötige Fachwissen verfügen.
http://www.md-verlag.de/med/med_02.html

Quelle:
http://www.roysocmed.ac.uk/new/pr71.htm

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KOSTENTRÄGER: TRENTS BEI VERSICHERUNGEN
Kostenträger: Trends bei Versicherungen
AOK bietet Links zu Internet-Apotheken
  

Erfolgreicher Start ins Praxisnetz 15.000 Versicherte der Betriebskrankenkassen nutzen das Praxisnetz GO-IN der Region Ingolstadt in Bayern. In dem bundesweit größten Netz haben sich 380 Haus- und Fachärzte seit dem 1. Oktober zusammengeschlossen. In 23 Gruppen, die von den Netz-Ärzten gebildet wurden, gibt es Hilfe für Diabetes- oder Osteoporose-Kranke.

Geplant ist auch ein Raucherentwöhnungsprogramm. Siemens MedStage wird seit 1997 in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der BKK im Praxisnetz Nürnberg-Nord erprobt. http://www.aerztezeitung.de/docs/2000/12/01/217a0701.asp

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NEUES AUS DER GESUNDHEITSPOLITIK
 
Neues aus der Gesundheitspolitik
An dieser Stelle: Die wichtigsten Entscheidungen der Policy Maker auf nationaler und europäischer Ebene, in knapper Übersicht.
  

Krankengeschichte auf der Chipkarte verstößt gegen Grundrecht

Als zu riskant beurteilt der Datenschutzbeauftragte der Bundesregierung, Joachim Jakob, die Krankengeschichte auf der Chipkarte. Nur wenn der Patient zustimme, sei eine solche Regelung nach den Gesichtspunkten der Verfassung rechtens. Doch selbst dann blieben zahlreiche Fragen ungeklärt: beispielsweise, wer für die Einträge verantwortlich sei, wenn Zugriffe und Veränderungen von Ärzten, Apothekern und Versicherungen möglich seien. http://de.news.yahoo.com/001227/12/18wup.html


Finanzspritze für Netzwerke bewilligt

1,6 Milliarden Mark wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung in den nächsten fünf Jahren für die Gesundheitsforschung ausgeben. Eine Ursachenforschung von Krebs, Allergien und Asthma müsse an die Stelle einer reinen Symptombekämpfung treten.
Ein weiterer Schwerpunkt soll auf Netzwerken liegen, die Hausärzte schnell über neue Präventions- und Behandlungsverfahren informieren. Anfang diesen Jahres werden Herz-Kreislauf-Kompetenznetze eingerichtet.
http://www.bmbf.de/presse01/259.html

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TECHNOLOGIE & INNOVATION
 
Technologie und Innovation
R2 TECHNOLOGY: Spezialist für Brustkrebserkennung vor dem Börsengang

  

08.01.2001 (Red Herring)
Mit 44 Millionen US-Dollar Gründungsmitteln und zusätzlichen Mitteln von 16 Millionen US-Dollar steht das amerikanische Unternehmen R2 TECHNOLOGY kurz vor dem Börsengang.

Kernprodukt der R2 TECHNOLOGY ist die Software ImageChecker. Mit vier Milliarden Berechnungen pro Sekunde und einer Trefferquote von 90% steht ImageChecker weit über der statistischen Signifikanz bei der Diagnose von Brustkrebs. Die Software basiert auf neuronaler Netzwerktechnologie und steigere durch Selbstorganisation die Genauigkeit mit jeder Anwendung, so CEO Mike Klein.

Verglichen mit Konkurrenz-Produkten erhöht ImageChecker die Krebs-Erkennungs-Rate um 21%. Wegen eines kürzlich von US-Präsident Clinton verabschiedeten Budget-Gesetzes für das US-amerikanische Gesundheitswesen, erwartet Mike Klein einen jetzt rapide anwachsenden Absatz von Imagechecker. Zu den Investoren zählen unter anderem die Origin Capital Management, Quantum Partners, Eastman Kodak und Emerging Growth Management. R2 TECHNOLOGY stellt Computer-gestützte Technologie her, die Radiologen bei der Früherkennung von Krebs assistiert.

Quellen:
http://www.redherring.com/vc/2001/0103/vc-ltr-dealflow010301.html#med http://www.r2tech.com


Deutschland: Nexus AG plant e-health-Portal“

Mitte Dezember feierte die NEXUS AG ihr Börsendebüt und notierte zunächst mit 9 Euro 10% unter dem Emissionspreis. Jetzt ziehen die Villingen-Schwenninger neue Pläne aus der Schublade. Ähnlich wie die am Neuen Markt notierte Antwerpes AG plant Nexus, sich mit einem e-health-Internet-Portal im aktuell vieldiskutierten Online-Gesundheitsmarkt zu profilieren. Die NEXUS AG zählt mit ihrerm Software-Produkt MedFolio zu den Pionieren auf dem Gebiet der digitalen Patientendokumentation.

Quelle:
http://de.biz.yahoo.com/000724/57/zkmq.html



Dreidimensionale Röntgenbilder während der Operation
Siemens in weiteren Stufen beteiligt


Ein preiswerteres Verfahren für die Herstellung dreidimensionaler Röntgenbilder haben zwei Informatiker der Universität Heidelberg entwickelt. Privatdozent Dr. Jürgen Hesser und Prof. Dr. Reinhard Männer, Inhaber des Lehrstuhls für Informatik V, sind Ende 1999 für diese Leistung mit dem „Innovationswettbewerbs zur Förderung der Medizintechnik“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ausgezeichnet worden.

Bisher war es kaum möglich, während einer laufenden Operation dreidimensionale Aufnahmen zur Hand zu haben, da nur teure Spezialgeräte dieser Aufgabe gewachsen waren. Gemeinsam mit Forschern der Universität Mannheim und dem Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg will die Siemens AG normale Röntgengeräte mit einer preiswerten PC-Karte aufrüsten.

http://www.healthnet-services.de/?MenuNodeID=66F8E8DE-2C98-11D4-B39A0050DAE34FDB&gbAction=gbContentFullDisplay&ObjectID=75AF88D9-C670-11D4-B796005004BE2304

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SIEMENS INTERN
 
Siemens intern
Siemens Projekte und Macher, kurz vorgestellt

  

 

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MESSEN UND KONGRESSE VOR- UND RÜCKSCHAU
 
Messe und Kongressen: Vor- und Rückschau
Tagung des internationalen Benchmarking Netzwerks
  

Mit Patientenideen das Krankenhausmanagement zu erneuern, ist die Idee, die dem Internationalen Krankenhaus Benchmarking Netzwerk zugrunde liegt. In den letzten 18 Monate haben sich über 30 Krankenhäuser aus Australien, Südafrika und den USA sowie aus fast allen europäischen Ländern im Netzwerk eingefunden.

Die nächste Tagung, die von der Bertelsmann Stiftung und dem Centrum für Krankenhaus Management initiiert wird,findet vom 9. bis zum 11. April 2001 in Berlin statt. Als Teilnehmer werden über 70 Experten aus den verschiedenen Ländern erwartet.
http://www.hospital-benchmarking.de/


4.-8. Februar 2001
Die Jahreskonferenz des HIMSS (Healthcare Information and Management Systems Society) findet in New Orleans (Louisiana) statt. Gastierte die letzte Konferenz zwar erst im Herbst 2000 in Los Angeles, wird es, so die Veranstalter, schon im Februar wieder spannend: Viele Sessions fokussieren sich auf den „Health Insurance Portability and Accountability Act“ (HIPAA, 1996 in den USA verabschiedet) und andere Sicherheits-Aspekte. Zu den Gastrednern zählt der durch den Mount-Everest-Bestseller „In eisige Höhen“ von Jon Krakauer bekannte Seaborn Beck Weathers, MD.

3.-5. April 2001
Den „Telemedicine and Telecare International Trade Fair“ beschreiben die Luxemburger Veranstalter so: “[Wir] bringen Lieferanten von telemedizinischem Equipment und Dienstleistungen mit Käufern, Profis der Gesundheitsversorgung, Entscheidern von Institutionen und Policy-Machern zusammen.“
Quelle: http://tie.telemed.org/news


GMDS-Preis zur Nachwuchs-Förderung

WissenschaftlerInnen unter 40 Jahren aufgepasst. Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) e.V. verleiht in 2-jährigem Turnus die „Johann Peter Süßmilch-Medaille“ für hervorragende Arbeiten im Betätigungsfeld der GMDS. Einsendeschluss für den diesjährigen Preis ist der 30. April. Der Preis ist mit 5000,- DM dotiert.
Ansprechpartner und Details finden sich unter: http://www.gmds.de/texte/foerderpreis_2001.htm

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Siemens CoP e-health Newsletter: eine Kooperation der "Community of Practice e-health" Ansprechpartner:
Herr Ulrich Schmitz, ulrich.schmitz@mch20.sbs.de und des Information Research Center, Business Information Services Ansprechpartner:
Herr Ulrich Stadler, ulrich.stadler@mchp.siemens.de der Siemens AG, Muenchen.
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